Freitag, 6. März 2026, 20 Uhr, Florian Knöppler liest aus: „Mit dem ersten Licht“

Arne hat eine liebevolle Familie, gute Freunde und allen Grund, mit seinem Leben zufrieden zu sein. Und doch ist er in einer tiefen Einsamkeit gefangen. Erst als er die faszinierende Laura kennenlernt, gelingt es ihm, sich aus seinem Schneckenhaus zu befreien. Zum ersten Mal in seinem Leben spürt er echte Nähe. Doch er ahnt nicht, womit Laura zu kämpfen hat. So ist es fast zu spät, als Arne erkennt, dass nicht nur er auf Laura angewiesen ist, sondern auch sie seine Unterstützung braucht.

Florian Knöppler sagt zu seinem Roman: „Die Figuren arrangieren sich nicht damit, wenn sie Unglück erfahren, sie kämpfen und versuchen einander zu helfen. Ich möchte daran glauben, dass man vieles überwinden kann, dass ein gutes und oft glückliches Leben möglich ist, trotz der Dinge, die uns immer wieder zugemutet werden.“

Florian Knöppler erzählt einfühlsam vom Wunsch, Einsamkeit und Traurigkeit hinter sich zu lassen.

Florian Knöppler studierte Romanistik, Germanistik und Philosophie in Bonn und Bologna. Nach der anschließenden Ausbildung zum Redakteur arbeitete er für verschiedene Radio- und Fernsehsender und schrieb Zeitungsreportagen. Mittlerweile lebt er auf einem Hof in Schleswig-Holstein. Bislang sind die Romane „Kronsnest“, „Habichtland“ und „Südfall“ erschienen.

 

Dithmarscher Landesmuseum, Domstraße 3, 25704 Meldorf

Eintritt: € 13,00, ermäßigt € 8,00, im Vorverkauf € 12,00, ermäßigt € 7,00

Veranstalter: Peter Panter Buchladen

Dienstag, 3. März 2026, 19 Uhr, Feridun Zaimoglu liest Siegfried Lenz

Am 17. März 2026 würde Siegfried Lenz 100 Jahre alt. Sein Geburtstagsmonat steht in Schleswig-Holstein ganz im Zeichen der Erinnerung an den beliebten Schriftsteller und sein Werk, das immer noch aktuell ist und viel gelesen wird.

Unter dem Motto #Lenz100 veranstaltet das Literaturhaus Schleswig-Holstein mit Partnern im ganzen Land die Reihe „Schleswig-Holstein liest Siegfried Lenz“.

Feridun Zaimoglu stellt die beiden Werke „Es waren Habichte in der Luft“ und „Das Feuerschiff“ von Siegfried Lenz vor, liest daraus, interpretiert sie und spricht über seine Faszination für Lenz sowie die ungebrochene Aktualität dessen Werkes.

Ort: Ditmarsia, Süderstraße 16, 25704 Meldorf

Eintritt: € 13,– / ermäßigt € 8,– , im Vorverkauf € 12,– bzw. € 7,–

Vorverkauf ab sofort: 04832 – 4104 im Peter Panter Buchladen

Veranstalter: Kunstverein Heide e.V. in Kooperation mit dem Literaturhaus Schleswig-Holstein und mit Unterstützung des Peter Panter Buchladens

Freitag, 20. Februar 2026, 20 Uhr, Kristof Magnusson liest aus: „Eine Reise ans Ende der Geschichte“

Der große Traum vom Abenteuer: Ein Spionageroman von Kristof Magnusson

Der große neue Roman von Kristof Magnusson erzählt von einer Zeit, als alles möglich erschien und doch vieles tragikomisch schief ging: Ein Doppelagent will in Kasachstan ein letztes großes Ding drehen, ein Dichter hofft auf das Abenteuer seines Lebens und eine Italienischlehrerin versucht, das Schlimmste zu verhindern.

Anfang der 90er Jahre ist die Welt eine Verheißung und Jakob Dreiser mittendrin: Der junge Dichter wird in Rom für sein Werk gefeiert, der Kalte Krieg ist endlich Geschichte und die russische Botschaft lädt zum Gartenfest mit Krimsekt und Piroggen. Die Welt strebt nach Frieden und Glück – und diesmal scheint sie es ernst zu meinen. Dieter Germeshausen dagegen kann sein Pech kaum fassen. Jahrelang war er Geheimdienstmitarbeiter und Doppelagent, nun muss er dringend untertauchen. Ausgerechnet jetzt, wo er zum ersten Mal verliebt ist. Germeshausen braucht einen Plan, so viel steht fest. Und er braucht Jakob Dreiser. Denn für seinen großen Coup gibt es keine bessere Tarnung als einen international gefeierten Dichter. Eine herrlich turbulente Geschichte über Sehnsüchte, Täuschungen und das Scheitern im Moment der vermeintlichen Freiheit. Kristof Magnusson verwandelt eine Zeit historischer Umbrüche in einen unvergleichlichen Abenteuerroman.

„Niemand versprüht so viel Optimismus und Heiterkeit wie Kristof Magnusson. Ein glänzender Erzähler, der seine Figuren liebt.“ Isabel Bogdan

„Im nächsten Leben werde ich Spionin! In der Zwischenzeit kann ich nur empfehlen, ›Eine Reise ans Ende der Geschichte‹ zu lesen. Klug, witzig, einfach toll!“ Caroline Wahl

„Wäre Kristof Magnussons Literatur ein Wetterphänomen, wären wir im April: erst Heiterkeit, dann ein Donner, dann Kälteeinbruch, und am Ende sitzt man da mit kurzen Ärmeln und findet es die fantastischste Zeit des Jahres.“ Saša Stanišić

Kristof Magnusson ist in Hamburg geboren, er schreibt Romane, Theaterstücke, übersetzt aus dem Isländischen und engagiert sich für Literatur in einfacher Sprache. Sein Theaterstück „Männerhort“ wurde mit Elyas M’Barek und Christoph Maria Herbst für das Kino verfilmt, 2023 wurde er mit dem Rom-Preis der Villa Massimo ausgezeichnet. Kristof Magnusson ist SPIEGEL-Bestsellerautor, zuletzt erschien sein gefeierter Roman »Ein Mann der Kunst«. Kristof Magnusson lebt in Berlin.

Ort: Ditmarsia, Süderstraße 16, 25704 Meldorf

Eintritt: € 13,– / ermäßigt € 8,– , im Vorverkauf € 12,– bzw. € 7,–

Vorverkauf ab sofort: 04832 – 4104 im Peter Panter Buchladen

Veranstalter: Peter Panter Buchladen

Samstag, 7. Februar 2026, 10.30 Uhr, Lesevormittag

Für wen? Grundschulkinder im Alter von 6-11
Von wem? Wir sind vier Schülerinnen der 12. Klasse der Meldorfer Gelehrtenschule
Wieviel kostet es? Natürlich nichts! Dieses Projekt wird im Rahmen eines Lernens durch Engagement durchgeführt.
Wie lange geht es? Circa 1 Stunde

Ort: Pantiquariat im Peter Panter Buchladen

Samstag, 20. Dezember 2025, 15 Uhr, Lesenachmittag


Für wen? Grundschulkinder im Alter von 6-11
Von wem? Wir sind vier Schülerinnen der 12. Klasse der Meldorfer Gelehrtenschule
Wieviel kostet es? Natürlich nichts! Dieses Projekt wird im Rahmen eines Lernens durch Engagement durchgeführt
Wie lange geht es? Circa 1 Stunde

Anmeldung unter:

Dienstag, 14. Oktober 2025, 17 Uhr, Alexander Kühnl liest aus: „Tavias Reise. Unterwegs in den Zeitlostraum“ von Sabine Rachl

Tavias Reise ist ein Familienbuch, das sich kindgerecht und einfühlsam, aber dennoch ehrlich mit den Themen Sterben, Tod und Trauer auseinandersetzt. Begleitet durch die Lieder der beiliegenden Song CD gelingt es dem Buch, Fragen zum Sterben zu formulieren, die sich jeder Mensch – ob jung oder alt – stellt und dem Leser dabei zu helfen, eigene, tröstliche Antworten auf diese Fragen zu finden. Denn: „Sterben ist genauso ein großes Geheimnis wie das Leben“.

Wenn man noch nicht erlebt hat, wie jemand stirbt, den man sehr mag, dann ist das Sterben sehr geheimnisvoll und kann Angst machen. Wer aber schon einmal erlebt hat, wie ein nahestehender Mensch gestorben ist, wird in dieser Geschichte einiges wiedererkennen. Wenn man die Angst schon einmal durchlebt hat und die Traurigkeit schon einmal gespürt hat und die Tränen schon einmal geweint hat, dann weiß man, dass es einen Weg gibt durch dieses Geheimnis hindurch – auch wenn es oft ein schwerer Weg ist. Dann hat man zwar immer noch Angst, aber man ist auch schon ein kleines bisschen weise, obwohl man noch ein Kind ist.
Die Titelheldin Tavia hilft uns dabei, mit Kindern über das Sterben ins Gespräch zu kommen. Tavias Geschichte schenkt und Worte, Bilder und eine große Portion Mut. Wir dürfen ratlos sein, wenn es um Krankheit, Tod und Sterben geht. Wir dürfen auch weiterhin nicht alles wissen. Tavia hilft uns zu begreifen, dass offene Fragen mindestens so wertvoll sind wie kluge Antworten.

Alexander Kühnl ist Buchhändler in Meldorf.

Sabine Rachl war zunächst Lehrerin und gründete 2007 eine eigene Schule, die Internationale Friedensschule zu Köln.

2012 verließ sie die Schule und rief die Siento-Stiftung, ein Informationswerk für Hoffnungs-, Sterbe- und Trauerunterstützung, ins Leben. Durch ihre Arbeit als Trauerbegleiterin, aber auch durch ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Tod von Schülern, Lehrerkollegen und später auch ihrem Mann kam ihr die Idee, Tavias Geschichte zusammen mit passenden Songs aufzuschreiben.

Sabine Rachl arbeitet als Musiktherapeutin im Kinderhospiz in Wuppertal, als Lehrbeauftragte an der UdK Berlin sowie als Bildungsreferentin für den Umgang mit Sterben, Tod und Trauer.

Ort: Hospiz Dithmarschen, Heseler Weg 3a, 25704 Meldorf

Veranstalter: Freundeskreis Hospiz Dithmarschen e.V. in Zusammenarbeit mit dem Peter Panter Buchladen

Mittwoch, 8. Oktober 2025, 19 Uhr, Daniele Palu liest aus: „Marconi und der verschwundene Wattschützer“

Foto:  © Ralf Grobe

In einer Julinacht verschwindet der Naturschützer Piet Lorenzen.

Schnell drängt sich der Verdacht auf, dass die Tat in Verbindung zur umstrittenen Ölbohrinsel «Mittelplate A» steht. Doch dies ist nicht die einzige Spur, der Marconi und sein Team – zum Missfallen der Kripo Flensburg – nachgehen.

Auch in Marconis Privatleben regiert das Chaos: Seine Nichte Klara ist verknallt und Marconi heillos überfordert. Während er versucht, die Kinder mit «Labskausagne» bei Laune zu halten, muss er sich gleichzeitig gegen das Jugendamt behaupten. Als dann eine Leiche gefunden wird – mit Öl übergossen und Möwenfedern übersät –, verdichten sich die Indizien im Fall Lorenzen zu einer ungeahnten Tragödie.

Feine Mischung aus norddeutscher Gelassenheit und italienischem Temperament.“ (Stern)

Sommerlektüre par excellence.“ (Hamburger Abendblatt)

Daniele Palu schreibt als Journalist für viele auflagenstarke Zeitschriften großer Verlage sowie als leitender Autor für den erfolgreichen True-Crime-Podcast «Hollywood Crime», der von TV-Moderator Steven Gätjen eingesprochen wird. Über seine Alte-Land-Krimis wurde in Print, Radio und Fernsehen berichtet. Im Sommer 2023 residierte Daniele Palu als Stadtschreiber in Otterndorf, wo er, wie sein Kommissar, viel über die Eigenheiten der Nordlichter erfahren hat. Offenbar beruhte die Zuneigung auf Gegenseitigkeit, denn für 2025 wurde er noch einmal eingeladen. Im Frühjahr 2024 erschien mit «Marconi und der tote Krabbenfischer» der vielbeachtete Auftakt zu seiner neuen Krimireihe, die in St. Peter-Ording spielt. Nun ermittelt der Italiener wieder im hohen Norden.

Ort: Ditmarsia, Süderstraße 16, 25704 Meldorf

Eintritt: € 13,– / ermäßigt € 8,– , im Vorverkauf € 12,– bzw. € 7,–

Vorverkauf ab sofort: 04832 – 4104 im Peter Panter Buchladen

Veranstalter: Volkshochschule Meldorf und Peter Panter Buchladen

 

Mittwoch, 1.10.2025, 19.30 Uhr, Marion Döbert liest aus: Papierkind“ und „Ein Sommer in Tanum“. Lesung in einfacher Sprache

Papierkind: Ein Kind sitzt in seinem Zimmer und malt. Plötzlich hört es ein Geräusch in der Wohnung. Ein Geräusch, das es nicht kennt. Ein Geräusch, das ihm Angst macht. Denn das Kind ahnt: Alles in seinem Leben wird sich ändern. Papierkind ist ein Roman über Angst und Verlust. Über Wut und Enttäuschung. Und über das eigene Versagen. Es ist aber auch ein Roman über die eigene Kraft. Die Kraft, sein Leben selber in die Hand zu nehmen. Und seine eigenen Träume zu erfüllen.

Ein Sommer in Tanum: Anna wird von ihrem Mann Tom verlassen. Für Anna bricht eine Welt zusammen. Bis sie eines Tages zu ihrer Chefin gerufen wird. Anna soll einen Reisebericht über Felsbilder in Schweden schreiben. Dort begegnet sie Sven. Die beiden kommen sich immer näher. Bis Anna bei einem Unfall ein Geheimnis von Sven entdeckt. Ein Geheimnis, das alte Wunden aufreißt.

Ich sehe, wie er rutscht.
Wie sein Fuß sich verhakt.
Wie dieser große Mann fliegt.
Wie er mit voller Wucht stürzt.
Wie die Flasche zerschellt.
Wie der Champagner zischt.
Ich sehe, wie Svens Kopf erbarmungslos
auf den Felsen knallt.
Der Körper zuckt noch einmal.
Dann schweigen die Felsen.“

Marion Döbert ist ist Gründungsmitglied im Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V., eine international anerkannte Botschafterin für Alphabetisierung und hat sich als Autorin genau auf diese Art von Literatur spezialisiert. Dafür wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Ort: Ditmarsia, Süderstraße 16, 25704 Meldorf

Veranstalter: Regionalstelle Alphabetisierung und Grundbildung der Volkshochschulen in Dithmarschen in Zusammenarbeit mit dem Peter Panter Buchladen

Freitag, 26. September 2025, 20 Uhr, Umes Arunagirinathan liest aus: „Grenzen akzeptieren wir nicht“

Foto: © Yvonne Schmedemann

Er nennt sich kurz „Dr. Umes“, floh mit zwölf Jahren unbegleitet vor dem Bürgerkrieg aus seiner Heimat Sri Lanka, studierte in Lübeck Medizin und ist Herzchirurg in Bremen. Gemeinsam mit der im März verstorbenen Hamburger Autorin Peggy Parnass hat er ein Buch geschrieben: „Grenzen akzeptieren wir nicht“.

Umes Arunagirinathan und Peggy Parnass trennten fünfzig Lebensjahre, die Hautfarbe, das Geschlecht und auch sonst eine ganze Menge. Doch entscheidend ist, was sie verband. Beide erlebten die tiefgreifende Erfahrung von Flucht und Vertreibung. Peggy wurde von ihrer Mutter 1939 auf einem Kindertransport nach Schweden geschickt, um sie vor der NS-Verfolgung zu retten. Umes kam als 13-jähriger unbegleiteter Flüchtling aus Sri Lanka nach Deutschland. Bei beiden verursacht dieses Schicksal viel Leid, aber löst auch den tiefen Wunsch aus, die Welt besser zu machen. Statt zu resignieren, widmen sie ihr Leben dem Kampf gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung, Ausbeutung und Diskriminierung. Aus Peggy Parnass‘ zahlreichen Texten und den Begegnungen mit Umes Arunagirinathan ist das Porträt zweier außergewöhnlicher Lebenswege entstanden, das Perspektiven beider Generationen auf zentrale Themen wie Freundschaft, Hass, Mut, Fremdsein und Identität eröffnet.

 

Dr. med. Umes Arunagirinathan hat nach seiner Flucht eine neue Heimat in Hamburg gefunden. Er studierte Medizin in Lübeck, war Assistenzarzt am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und ist heute Facharzt für Herzchirurgie. Seine Bücher zu gesellschaftspolitischen und medizinischen Themen sind Bestseller. Er ist beliebter Gast in Talkshows und bei Lesungen.

„Umes ist der Tollste, ein ganz toller Chirurg. Er hat dermaßen viel zu erzählen. (…) Ein positives Kerlchen, dermaßen freundlich & mit sonniger Ausstrahlung. Er ist ein so tolles Vorbild für viele. Wenn er schon in Deiner Nähe ist, geht’s Dir gut. Er hat das gewisse Etwas. Er ist ein Botschafter.“ (Anke Engelke)

 

Ort: Ditmarsia, Süderstraße 16, 25704 Meldorf

Eintritt: € 13,00, ermäßigt € 8,00, im Vorverkauf € 12,00, ermäßigt € 7,00

Veranstalter: Peter Panter Buchladen

Freitag, 15. August 2025, 19 Uhr, Elin Anna Labba liest aus: „Das Echo der Sommer“

Foto: © Erik Abel

Vor einem Panorama überwältigender Natur – drei unnachgiebige Frauen einer sámischen Familie kämpfen um ihre Heimat

Jedes Jahr im Frühling kehren sie nach dem Winter in ihr „Sommerland“ am See im Nordwesten Schwedens zurück. Doch in diesem Frühjahr ist alles anders: Als die dreizehnjährige Iŋgá mit den Rentieren, Mutter und Tante das Tal erreicht, ist ihr Dorf versunken. Birken, Hütten, das Hab und Gut der Familie und vor allem das Grab des Vaters – alles unter Wasser, rücksichtslos geopfert für die Wasserkraftproduktion und den Profit der Städte im Süden. Es beginnt ein jahrzehntelanger Kampf gegen die Mächtigen des Landes, der nicht nur die drei Frauen, sondern das ganze sámische Dorf vor eine Zerreißprobe stellt.

Elin Anna Labba erzählt die weitgehend unbekannte Geschichte ihrer Gemeinschaft und schafft ein unvergessliches Zeugnis für das Recht auf Selbstbestimmung und die tiefe Verbundenheit von Mensch und Natur. Ein hochaktueller Roman von ungeheuer erzählerischer Kraft.

Elin Anna Labba ist 1980 im nordschwedischen Kiruna geboren, sie ist eine schwedisch-sámische Journalistin und Autorin. Sie studierte Journalistik an der Universität Göteborg, bevor sie 2020 ihr erstes Buch zur Zwangsumsiedlung der Sámi schrieb, um die eigene Familiengeschichte besser zu verstehen. In der Kategorie Sachbuch gewann sie damit den wichtigsten schwedischen Buchpreis, den August-Preis, sowie 2021 den renommierten Norrlands-Literaturpreis. „Das Echo der Sommer“ ist ihr erster Roman. Elin Anna Labba arbeitet heute für das sámische Schriftstellerzentrum Tjállegoahte und lebt in Jokkmokk.

 

Ort: Ditmarsia, Süderstraße 16, 25704 Meldorf

Eintritt: € 13,– / ermäßigt € 8,– , im Vorverkauf € 12,– bzw. € 7,–

Vorverkauf ab sofort: 04832 – 4104 im Peter Panter Buchladen

Veranstalter: Peter Panter Buchladen und Kunstverein Heide in Kooperation mit dem Literaturhaus Schleswig-Holstein im Rahmen des Literatursommers 2025.