Sonnabend, 9.9.17, 20 Uhr, Nur keine Musen: 20 Jahre AvivA Verlag – Britta Jürgs liest und erzählt

Mit der Undercover – Journalistin Nellie Bly nach New York und in 72 Tagen um die Welt, mit Lili Grün ins Berlin und Wien der zwanziger Jahre, mit Victoria Wolff ins Blaue:


Ob Tänzerin, Malerin oder Widerstandskämpferin: Seit 20 Jahren erweitert der AvivA Verlag den Kanon um weibliche Stimmen und Perspektiven. Neben dem Schwerpunkt auf neu- und wiederentdeckten Werken von Autorinnen der zwanziger und dreißiger Jahre ergänzen Ausflüge in andere Epochen und Lebenswelten sowie Biografien und Porträts außergewöhnlicher Frauen aus Geschichte und Gegenwart das Verlagsprogramm.

Mit einer Jubiläumstour in 20 Buchhandlungen quer durch Deutschland begeht der AvivA Verlag seinen 20-jährigen Geburtstag.

Verlegerin Britta Jürgs stellt Highlights aus dem AvivA-Programm vor, liest aus ihren Lieblingsbüchern und erzählt von der Leidenschaft des Büchermachens in einem kleinen unabhängigen Verlag.

 

Britta Jürgs wurde 2011 als »BücherFrau des Jahres« ausgezeichnet und ist seit 2015 Vorsitzende der Kurt Wolff Stiftung.

 

 

Ort: Peter Panter Buchladen

Vorverkauf ab sofort: 04832 – 4104

Eintritt: Vorverkauf: Euro 7 / ermäßigt 3,50
Abendkasse: Euro 8 / ermäßigt 4 ,00

Freitag, 29.9.2017, 20°° Uhr, Magdalena Kemper: „Als Kind wünschte ich mir goldene Locken“

Über 30 Jahre hinweg hat die rbb-Redakteurin Magdalena Kemper Zeitzeugen befragt. Sie alle haben eine Gemeinsamkeit: Sie haben den Nationalsozialismus überlebt, im Exil oder im Untergrund. Sie berichten von der Angst, vom Verlust geliebter Menschen, von der eigenen Art der Vergangenheitsbewältigung – aber auch von Neuanfängen, unverhofftem Glück und der Liebe. Entstanden ist so ein berührendes und vielstimmiges Porträt deutsch-jüdischer Geschichte im 20. und 21. Jahrhundert. Diese Sammlung einzigartiger Tondokumente von Gisèle Freund, Inge Deutschkron, Margot Friedländer, Hilde Domin, Gerhard Klein u. v. a. ist nun erstmals im Hörbuch zu hören. Mit Musik von Antonio Vivaldi, Louis Armstrong und Karsten Troyke sowie einem umfangreichen Booklet mit Fotos und Hintergrundinformationen. Die Edition enthält Gespräche mit Gerhard Baader, Inge Deutschkron, Hilde Domin, Gisèle Freund, Margot Friedländer, Salomea Genin, Eva Kemlein, Gerhard Klein, Susanne von Paczensky, Erna Proskauer, Anni Wolff.

»Bei allen schweren Momenten, von denen die Rede sein muss, gelingt es Magdalena Kemper zugleich, viele fast zärtliche Erinnerungen bei ihren Gesprächspartnern zu wecken. Über privates Glück, menschliche Irrungen und den Versuch, Fuß zu fassen in einem Leben, das mit großen Grausamkeiten nicht gespart hat.«
lesenlaufenlauschen.derwesten.de, Volker Stephan, 19.08.2014

Magdalena Kemper, geboren 1947 in Berlin, studierte Germanistik und arbeitet seit 1972 als Journalistin und Redakteurin beim Sender Freies Berlin, später beim rbb. u.a. moderierte sie die Sendung »Das Gespräch«, für die sie über 150 Menschen interviewte. 2012 erhielt sie die Hedwig-Dohm-Urkunde für ihre herausragende journalistische Leistung und ihr frauenpolitisches Engagement.

Ort: Peter Panter Buchladen
Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 4 Euro, im Vorverkauf 7 bzw. 3,50 Euro
Vorverkauf ab sofort: 04832 – 4104
Veranstalter: Peter Panter Buchladen

Sonntag, 4.12, 19 Uhr: Alberto Acosta und Grupo Sal

Ditmarsia, Süderstr. 16, 25704 Meldorf: Der Einlass ist ab 18°° Uhr.

Acosta Plakat

Acosta Plakat

Ist es mehr als ein schöner Traum, dass Mensch und Natur in einem solidarischen Miteinander abseits von Wachstumszwängen leben? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Ökonom und ehemalige Energieminister Ecuadors Alberto Acosta. Im Rahmen einer Konzert-Lesung präsentiert die lateinamerikanische Musikgruppe Grupo Sal gemeinsam mit Acosta ein Programm, das einen informativen, aber auch künstlerischen Zugang zu der international an Bedeutung gewinnenden Thematik ermöglicht.

Die Lebensanschauung der indigenen Anden-und Amazonasvölker zielt auf ein Leben im Einklang mit der Natur und allen Geschöpfen. Es bedeutet eine neue Ethik der Entwicklung, fordert ein soziales und solidarisches Wirtschaften und eine Abkehr von Wirtschaftswachstum als zentralem Entwicklungskriterium.

„Nach Wien, München, Kassel und Saarbrücken ist Meldorf einziger Veranstaltungsort nördlich der Elbe und Schlusspunkt einer beachtungswerten Rundreise“, sagt Dr. Dietrich Stein.

Wie funktioniert „Buen Vivir“? Welche Perspektiven sind damit verbunden? Gibt es Möglichkeiten, dieses Konzept indigenen Ursprungs auch in unsere westliche Lebenswelt einzubinden? Alberto Acosta trägt seine Ideen und Visionen zu diesem Thema vor und berichtet über seine Erfahrungen bei der politischen Umsetzung. Im Dialog mit dem Journalisten Thomas Pampuch werden Aussagen aus seinem Vortrag vertieft und auch das Publikum ist dazu aufgefordert, Fragen zu stellen und sich an der Diskussion zu beteiligen. Grupo Sal begleitet und ergänzt die Ausführungen durch eine Fülle von Beispielen der lateinamerikanischen Musik, um die neuen Töne aus Lateinamerika musikalisch erfahrbar zu machen.

Karten für die Veranstaltung sind für 12,- Euro zu erhalten im Vorverkauf in Meldorf im Peter Panter Buchladen, Zingelstraße 12 (Tel. 04832/4104) und in Heide im Weltladen e.V., Markt 28 und – soweit dann noch vorhanden – an der Abendkasse. Zur Vorbereitung und Nachbereitung empfiehlt sich Alberto Acostas Buch Buen Vivir – Vom Recht auf ein gutes Leben, München 2015,  für 16,95 Euro

Eintritt: € 12,–, ermäßigt 10,–

Veröffentlicht unter Termin

20.9. bis 25.9. Kunst im Hofgarten: Frank Speth

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Skulpturen von Frank Speth

….und es geht weiter mit der Kunst: Im Rahmen der Dithmarscher
Kohltage wird vom Dienstag, den 20.09. bis Sonntag, den 25.09.2016 der
Quickborner Bildhauer und Künstler Frank Speth seine Gartenskulpturen
aus Stein und großformatigen Köpfe aus Terrakotta im Peter Panter
Buchladen ausstellen. Im Hinterhof, Laden und vor der Tür laden seine
Werke während der Öffnungszeiten von 9.00-18.00 Uhr und am Samstag von
9.00 -13.00 zur Betrachtung ein. Am verkaufsoffenen Sonntag von 12.00
bis 17.00 wird Frank Speth anwesend sein und im Hinterhof am Stein arbeiten.

Auf seiner Internetseite (KunstSam.de) ist im Rahmen der
Künstlerbiographie zu lesen: „Ich mache Kunst, weil ich eigentlich nicht
anders kann – es drängt mich einfach, etwas Neues und Schönes in diese
Welt zu stellen.“
Dies sieht man auch, wenn man die Skulpturen aus Granit oder Sandstein,
auf Eichenstelen stehend, betrachtet. Der Anblick der Gegensatzes
zwischen den groben und geschliffenen Flächen des Steines  zeige sich
dann in seiner ganzen Schönheit. Über seine Leidenschaft für Ton sagt
Frank Speth: “ Ich habe mir die Milde der Arbeit an diesem Material für
den Abend aufgehoben“. Herausgekommen sind Gesichter und Profile, die
zum Entdecken einladen.

„Totes Holz guckt selten froh“

Der Holzbildhauer Hermann Knepper kommt auf Einladung des Peter Panter Buchladens nach Meldorf. Er wird seine Skulpturen in der Zeit vom 14. bis zum 17.September 2016 im Innenhof des Buchladens ausstellen, dort arbeiten und auch gerne im Gespräch sein.

Hermann Knepper

Hermann Knepper

Hermann Knepper bringt eine große Anzahl von Objekten mit, die alle aus Eichenholz und Metall gefertigt sind.
Den Werkstoff Eiche lernte er beim Fachwerkhausbau kennen. Für seine figürlichen Objekte verwendet Hermann Knepper Balken und Pfosten von unterschiedlichem Alter und Herkunft. Der Querschnitt des Materials bestimmt jeweils die äußere Form. Die großen Objekte, die zwischen 1,5 und 2,5 Meter lang und hoch sind, nennt er „Zischinger“, die kleinen, etwa einen halben Meter großen, „Voll-Pfosten“.
„Zischinger“ sind gehörnte Gesellen. Unten mit einer massiven Metallspitze versehen, stecken sie fest im Boden. Sie trotzen Wind und Wetter und verändern mit der Zeit ihr Aussehen, so wie wir Menschen. Sie altern.
Das chemisch unbehandelte Eichenholz entwickelt besonders dann eine über die Jahreszeiten wechselnde Patina, wenn es draußen steht und der Witterung ausgesetzt ist.
Die kleinen Objekte, die „Voll-Pfosten“, sind manchmal aus jahrhundertealten Fachwerkbalken und tragen das Alter in sich. Die Holzoberflächen sind „schrundig“, rissig und bilden einen starken Kontrast zu den bearbeiteten Flächen, in denen intaktes, festes Holz sichtbar wird.
Letztendlich schauen alle Skulpturen unfroh drein, denn „Totes Holz guckt selten froh“ (Hermann Knepper).
Wer die „Zischinger“ oder „Voll-Pfosten“ kennenlernen will, kommt einfach gucken!
Wer es nicht mehr abwarten kann, guckt schon mal vor : www.zischinger.de

Zur Person:
Hermann Josef Knepper ist 1957 in Waltrop am Dortmund-Ems-Kanal geboren.
Das, was er bisher im Leben gemacht hat, war meistens etwas mit den Händen.
Er verbrachte im Juli ein paar Wochen in Dithmarschen, um sich auf seine Ausstellung vorzubereiten. Er kommt zu einer überraschenden Beobachtung.
„Dat, wat(t) bei Euch in Dithmarschen der Deich, is bei uns im Pott der Kanaldamm. Ob Ihr es glaubt oder nicht, sie sehen sich sogar ähnlich und haben eines gemeinsam.
Selten gibt’s Strand. Is aber auch schön.“

Ausstellung, Werkstatt und Gespräche finden statt:

täglich von Mittwoch, den 14.9., bis einschließlich Sonnabend, den 17.9.2016
von jeweils 10 – 18.30 Uhr
Ort und Veranstalter: Peter Panter Buchladen, Zingelstr. 12,25704 Meldorf
Eintritt: frei

Veröffentlicht unter Termin

13. Nov. 2015: Ein Abend mit Kurt Tucholsky

Knapp und Hanz

Heribert Knapp aus Paderborn, ist inzwischen vielen als geistreicher Rezitator von Goethe, Heine, Droste-Hülshoff, Tucholsky, Kästner und Lasker-Schüler bekannt. Seit nun inzwischen zehn Jahren gestaltet er außerdem an den „Geseker freiTagen“ ebenso kenntnisreich wie launig seine kulturhistorischen Vorträge über Kultur- und Kunstepochen.
Thomas Hanz ist einer der vielseitigsten und interessantesten Gitarristen Deutschlands. Seine Projekte reichen vom Familienkonzert bis hin zum Duo mit Kirchenorgel. Konzertreisen unternimmt er durch ganz Europa, hat zahlreiche CDs eingespielt, war Preisträger bei internationalen Wettbewerben und seit 1998 ist er künstlerischer Leiter des internationalen Gitarrenfestivals Ruhr.

Heribert Knapp, Rezitation | Thomas Hanz, Gitarre

Zu einem literarisch-musikalischen „Abend mit Kurt Tucholsky“ lädt der Peter Panter Buchladen ins Schleswig-Holsteinische Landwirtschaftsmuseum am 13. November um 20 Uhr ein.
Für dieses Programm hat der Rezitator Heribert Knapp aus dem umfangreichen Werk Tucholskys einige der populärsten Texte und Gedichte ausgewählt. Dabei sind bekannte Lieder wie „Ideal und Wirklichkeit“ oder die philosophischen Betrachtungen über „Das Loch“.
Kurt Tucholsky zählt zu den bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik. Als Autor der Wochenzeitung „Die Weltbühne“ erwies er sich als Gesellschaftskritiker in der Tradition von Heinrich Heine. Er war zugleich Satiriker, Kabarettautor, Liedtexter, Lyriker und Romanautor. Er verstand sich selbst als linker Demokrat, Antimilitarist und warnte früh vor dem drohenden Nationalsozialismus.
Musikalisch kommentiert und ergänzt werden die Texte von Thomas Hanz. Eigens für das Programm hat der Gitarrist Stücke komponiert und eine Auswahl aus Jazz- (Django Reinhardt), Tango- (Astor Piazzolla) und Musik aus Tucholskys Zeit (Kurt Weill) zusammengestellt.

Ort der Veranstaltung:
Schleswig-Holsteinische Landwirtschaftsmuseum, Jungfernstieg 4, Meldorf.

Eintritt:
€ 10,–, ermäßigt 7,–

Vorverkauf:
ab sofort : 04832 -4104

Veranstalter:
Peter Panter Buchladen

Geschichten aus siebenhundertneunundvierzig und einem Wort

Lesung zum 750-jährigen Jubiläum der Stadt Meldorf

749 und ein Wort - Veranstaltungsplakat

749 und ein Wort – Veranstaltungsplakat

Wie kann man 750 Jahre Meldorf würdigen und feiern? Man bräuchte eigentlich 750 Jahre dafür. Wir verstehen „Siebenhundertneunundvierzig und ein Wort“ als den literarischen Beitrag zum Stadtjubiläum.
Die Meldorfer Bürgermeisterin Anke Cornelius-Heide hatte die wunderbare Idee, bekannte Schriftsteller und Schriftstellerinnen zu bitten, die 750 Jahre in siebenhundertfünfzig Worten darzustellen.
So wurden namhafte dithmarscher Autorinnen eingeladen, exklusiv für das Stadtjubiläum Geschichten aus siebenhundertneunundvierzig und einem Wort für oder über Meldorf zu schreiben.
Entstanden sind neben Geschichten auch Essays und ein Sonett.

Diese werden am 9.10.2015 ab 20°° Uhr in der Ditmarsia Meldorf von ihren Autorinnen vorgestellt.
Es lesen u.a. Heiner Egge, Judith Arlt, Kirsten Hansen, Manfred Schlüter und Werner Wichern. Sie werden ihre Zuhörerinnen wie im Märchen verzaubern. Zu hören gibt es dann unter anderem eine Meldorfwoche, einen Besuch von Martin Luserke und einen Schreiber auf der Suche nach dem ersten von 750 Wörtern und was es mit einer Meldorfer Edelkastanie auf sich hat.

Diese Literaturnacht wird durch Musik von Boris Guckelsberger in zusätzliche Schwingungen versetzt.

Veranstalter des Abends sind: die Meldorfer Stadtbücherei, das Unternehmen Leselust, Meldorfer Literaturfreunde und der Peter Panter Buchladen.

16.5. 20 Uhr Musikalische Krimilesung mit Hardy Pundt (Autor) und Em Huisken (Musik), Bornholdt, Zingelstr. 14, Meldorf

Musikalische Krimilesung Norden

Musikalische Krimilesung Norden

Vier Krimis sind mittlerweile aus der Feder des Autors Hardy Pundt entstanden. Die Storys drehen sich um die Hauptkommissarin Itzenga und ihren Kollegen Ulferts, die bei der Kripo in Aurich arbeiten. Zwar ist der Bezug zu Ostfriesland deutlich – aber die Geschehnisse ziehen oft weitere Kreise. In „Wattentod“, erschienen 2014, spielen sich die Ereignisse im Weser-Elbe-Mündungsgebiet ab, Haffkrug an der Ostsee ist Schauplatz und die Polizei Lübeck muss ebenfalls aktiv werden. Welche Rolle spielt dabei ein Todesfall im Harz – und warum flüchtet ein Verdächtiger gerade bis an die polnisch-weißrussische Grenze?

Autor Hardy Pundt stammt von der ostfriesischen Nordseeinsel Memmert, arbeitet als Hochschuldozent und schreibt… Vor Ort liest er aus seinen Büchern, erzählt über Hintergründe, signiert und freut sich auf Gespräche mit Gästen!

Der Musiker Em Huisken ist mit Hardy Pundt seit Kindertagen bekannt. Hardy Pundts Vater – selbst ein begnadeter Jazzpianist – brachte Em Huisken damals zur Musik. Da liegt die inzwischen mehrfach bewährte Zusammenarbeit auf der Hand.

Immer wieder läßt sich Em Huisken von Hardy Pundts Krimis zu neuen Liedern inspirieren: so z.B. „Vom Nutzen der Deiche“ (zum Buch „Deichbruch“) oder „Bugschuss“ (zum gleichnamigen Buch). Auch diesmal gibt es wieder neue Lieder.

Em Huisken tourt ansonsten als Folkmusiker vorwiegend solo mit seiner friesisch-keltischen Musik. Er war bereits mehrfach vor Ort und ist daher kein Unbekannter mehr.

Weitere Infos: www.emhuisken.de und hardypundt.jimdo.com

Eine Veranstaltung von Peter Panter Buchladen und Zingel-Kultur e.V.

Montag, 30.6.14, 20 Uhr: Bremer Shakespeare-Company: Eurydike trennt sich

Eurydike trennt sich_Foto-®Menke_6159_web

Nach der Erzählung „Die Kinder bleiben hier“ von Alice Munro.
Spielfassung/Regie: Judith Kuckart, Ausstattung: Uschi Leinhäuser.
Mit Svea Meiken Auerbach.


Ein Sommer vor 30 Jahren: als junge Mutter verbringt Pauline gemeinsam mit ihrer Familie die Ferien an der Ostküste von Vancouver Island. Doch eigentlich steht ihr der Sinn nach etwas ganz anderem. Dann kommt ein Tag, an dem plötzlich alles anders ist…
Nüchtern und doch eindringlich einfühlsam erzählt Alice Munro in ihrer Novelle von jenem Moment im Leben, in dem alles auf eine Karte gesetzt wird und es kein Zurück mehr gibt.
Judith Kuckart hat Alice Munros großartige Erzählung für die Shakespeare-Company inszeniert, Svea Auerbach lässt sich ganz auf die Faszination des Erzählens ein.

Eintritt: 18 /14 Euro ( ermäßigt )
Vorverkauf: ab sofort 04832/4104
Eine Veranstaltung des Peter Panter Buchladens in der Kultur.Wind.Mühle
Süderkirchweg 2a, 25704 Nordermeldorf (Thalingburen)

Judith Kuckart liest Alice Munro: „Die Kinder bleiben hier“

„Vor dreißig Jahren verbrachte eine Familie die Ferien gemeinsam an der Ostseeküste von Vancouver Island. Ein junger Vater und eine junge Mutter, ihre beiden kleinen Töchter und ein älteres Ehepaar, die Eltern des Mannes. Welch tadelloses Wetter. Jeder Morgen herrlich, jeder, schon in aller Frühe fällt klares Sonnenlicht durch die hohen Zweige und brennt den Dunst über dem stillen Wasser der Georgia-Meerenge fort. Es herrscht Ebbe, das Wasser hat sich weit zurückgezogen, und eine große, leere Sandfläche ist noch feucht, aber es geht sich gut darauf, wie auf Beton im allerletzten Stadium des Trocknens.“
Judith Kuckart hat Alice Munros Erzählung als Theaterstück im November 2013 in der Bremer Shakespeare Company unter dem Titel „Eurydike trennt sich“ inszeniert.
Am Freitag, den 31.1.2014, liest sie nun selbst diese Erzählung der Literatur-
Nobelpreisträgerin im „Traumausstatter“ in Meldorf.

Judith Kuckart

Judith Kuckart

Judith Kuckart, geboren 1959 in Schwelm/Westfalen, lebt in Berlin und Zürich. Sie ist Schriftstellerin und Theaterregisseurin. 1984 gründete sie in Berlin das Tanz-Theater Skoronel. Ihr erster Roman „Wahl der Waffen“ erschien 1990. Fünf weitere Romane: „Die schöne Frau“, „Der Bibliothekar“, „Lenas Liebe“, dessen Verfilmung 2012 in die Kinos kam, „Kaiserstraße“ und „Die Verdächtige“ und ein Erzählungsband „Die Autorenwitwe“ folgten. Im Frühjahr 2013 erschien ihr neuer Roman „Wünsche“. Daneben veröffentlichte sie Theaterstücke, Hörspiele und Radio-Features, und schrieb mit Schulklassen in Zürich und Hamburg einen „Schulhausroman“ und ein Krimi-Hörspiel. Judith Kuckart wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Annette-von- Droste-Hülshoff-Preis 2012.

Eintritt:
Vorverkauf: 7€/ ermäßigt 3,50€
Abendkasse: 8€/ ermäßigt 4€
Kartenvorbestellungen ab sofort: 04832-4104 / FAX 04832-5244

Eine Veranstaltung vom Peter Panter Buchladen