Donnerstag, 26.7.18, 19 Uhr, Meir Shalev liest aus: „Mein Wildgarten“

Meir Shalev ist 1948 in Nahalal in der Jesreel-Ebene geboren, studierte Psychologie und arbeitete viele Jahre als Journalist, Radio- und Fernsehmoderator. Er ist einer der bekanntesten und beliebtesten israelischen Romanciers und erhielt 2006 den Brenner Prize, die höchste literarische Auszeichnung in Israel. Meir Shalev schreibt regelmäßig Kolumnen für die Tageszeitung „Yedioth Ahronoth“. Er lebt in Nord-Israel.

≫Es steht ganz außer Zweifel, dass Shalev der größte lebende israelische Romancier ist. Er hätte langst den Nobelpreis verdient.≪ (Hannes Stein / Die Welt, Berlin)

≫Meir Shalev ist ein großer Verführer, einer, der archaische Geschichten liebt und seine Leser mit wunderschönen Sätzen umwirbt, mit Klugheit und lustvollem Fabulieren.≪ (Barbara Dobrick/Radio Bremen)

 

Meir Shalev wird aus seinem im März 2017 veröffentlichten Buch „Mein Wildgarten“ lesen.

Um sein Haus im Norden Israels hat Meir Shalev einen Garten angelegt – mit lauter wilden Blumen, Sträuchern und Bäumen, die er liebevoll hegt und pflegt. Jede Pflanze, die heranwächst, jedes Tier, das ihm im Garten begegnet, löst Gedanken, Erinnerungen, Geschichten über Natur und Kulinarik, Geschichte und Gegenwart, Mensch und Kreatur, Liebe und Literatur aus. Ein Selbstporträt des Künstlers als Gärtner, voller Lebensweisheit und Humor.

Der Literatursommer ist eine Veranstaltungsreihe, die das Literaturhaus SH jährlich zu einem bestimmten Gastland durchführt. Dazu plant das Literaturhaus SH sowohl eigene Ver­anstaltungen in der Landeshauptstadt Kiel als auch Veranstaltungsangebote für lokale Partner im Land und unterstützt die Veranstaltungen organisatorisch, werblich und finanziell. So ergibt sich in der Zeit von Mitte Juli bis Anfang September 2018 ein breites Bild der Literatur Israels, das den 70. Jahrestag seiner Staatsgründung feiert!

Ort: Ditmarsia, Süderstr. 16, Meldorf

Eintritt: Vorverkauf: € 7/3,50 ermäßigt, Abendkasse €8/4,00

Veranstalter: Kunstverein Heide & Peter Panter Buchladen in Kooperation mit dem Literaturhaus Schleswig-Holstein

 

Freitag, 31.8.18, 20 Uhr, Frank Schulz liest aus: „Anmut und Feigheit“

Im Fernsehbeitrag des Schleswig-Holstein Magazins zu seiner Lesung aus „Onno Viets und der Irre vom Kiez“ in Meldorf sagte Frank Schulz: „Da halte ich gerne die Treue und freue mich jedes Mal, dort raus zu fahren.“ Dieses Versprechen macht er jetzt wieder wahr – mit seinen neuen Erzählungen „Anmut und Feigheit“.

Liebe ist nichts für Feiglinge – Frank Schulz blickt in seinen Erzählungen hinauf zu Wolke 7 und hinab in die Abgründe der Seele
Die Liebe, sie trifft uns alle, und meist ist sie kein Zuckerschlecken, vor allem dann nicht, wenn die Jahre vergehen. Frank Schulz folgt seinen Protagonisten wie ein Privatdetektiv, er nimmt ihre Seelen unter die Lupe – aber er erschrickt nie über das, was er findet. Schulz, der Chronist des ganz alltäglichen Lebens und all seiner Untiefen, fängt den Klang von gesprochener Sprache ein wie niemand sonst.
Ein Juniorsenior (gerade 60) liefert sich per SMS ein Verbal-Pingpong mit seiner jungen Freundin, das so gleichberechtigt fies ist, dass man ganz verzaubert ist: das muss dann doch wohl Liebe sein! Ein Mann und eine Frau schreiben sich Briefe, die der jeweils andere immer erst zwanzig Jahre später öffnen darf. Und überhaupt: Älterwerden ist durchaus keine friedliche Angelegenheit. Wenn die Augen und das Gedächtnis zum Beispiel gerade genug nachgelassen haben, dass man sich, wie die Unternehmerwitwe im Spreewaldresort, nicht mehr sicher ist, ob der Gatte beim Wandern in die Schlucht gestürzt ist – oder ob man selbst ihn ein bisschen geschubst hat.
Frank Schulz, das wird in diesem Erzählband einmal mehr klar, kennt sich aus mit den Schwachheiten der Verliebtheit, den Feigheiten des Egos, mit den brutalen Auswüchsen von Einsamkeit, mit den herzzerreißenden Momenten der Wahrheit.
„Schulz ist ein Meister der Milieubeschreibung.“ Die Zeit

Frank Schulz, ist 1957 in Hagen bei Stade geboren, er lebt als freier Schriftsteller in Hamburg. Für die Romane seiner „Hagener Trilogie“ (Kolks blonde Bräute, 1991, Morbus fonticuli oder Die Sehnsucht des Laien, 2001, Das Ouzo-Orakel, 2006) wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Hamburger Hubert-Fichte-Preis 2004, dem Hamburger Irmgard-Heilmann-Preis 2006 und dem Kranichsteiner Literaturpreis des Deutschen Literaturfonds 2012. Am 31. Januar 2015 erhält er den „Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor“, die Laudatio hält Sven Regener.

Ort: wird noch gesucht

Eintritt: € 10,–, ermäßigt 5,–, im Vorverkauf: € 9,–, ermäßigt 4,–.

Veranstalter: Peter Panter Buchladen

Montag, 21.1.19, 20 Uhr, Karen Duve liest aus: „Fräulein Nettes kurzer Sommer“

Karen Duves so lakonischer wie gnadenlos sezierender Roman über die junge Dichterin Annette von Droste-Hülshoff und die Welt der letzten Romantiker, die deutsche Märchen sammelten, während die gute alte Ordnung um sie herum zerfiel. Das Porträt einer jungen Frau in einer Welt, in der nichts so blieb, wie es war.

Fräulein Nette ist eine Nervensäge! Dreiundzwanzig Jahre alt, heftig, störrisch und vorlaut, ist sie das schwarze Schaf, das nicht in die Herde ihrer adligen Verwandten passen will. Während ihre Tanten und Cousinen brav am Kamin sitzen und sticken, zieht sie mit einem Berghammer bewaffnet in die Mergelgruben, um nach Mineralien zu stöbern. Die Säume ihrer Kleider sind im Grunde immer verschmutzt! Das Schlimmste aber ist ihre scharfe Zunge. Wenn die Künstlerfreunde ihres Onkels August nach Bökerhof kommen, über Kunst und Politik sprechen, mischt sie sich ungefragt ein. Wilhelm Grimm bekommt bereits Panik, wenn er sie nur sieht.

Ein Enfant terrible ist sie, wohl aber nicht für alle. Heinrich Straube, genialischer Mittelpunkt der Göttinger Poetengilde, fühlt sich jedenfalls sehr hingezogen zu der Nichte seines besten Freundes. Seine Annäherungsversuche im Treibhaus der Familie bleiben durchaus nicht unerwidert. Allerdings ist er nicht der einzige. Was folgt ist eine Liebeskatastrophe mit familiärem Flächenbrand.

Historisch genau, gnadenlos entlarvend und so trocken-lakonisch und bitter-ironisch geschrieben, wie es nur Karen Duve kann.

Karen Duve wuchs im Hamburger Stadtteil Lemsahl-Mellingstedt auf. Nach dem Abitur 1981 begann sie auf Wunsch ihrer Eltern eine Ausbildung zur Steuerinspektorin, die sie 1983 ohne Abschluss beendete. Sie arbeitete anschließend in verschiedenen Aushilfstätigkeiten und war 13 Jahre lang Taxifahrerin in Hamburg. Außerdem war sie als Korrektorin für eine Zeitschrift tätig. Seit 1996 ist sie freie Schriftstellerin. Sie lebt seit 2009 in der Märkischen Schweiz (Brandenburg).

Für Ihr schriftstellerisches Werk erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Friedrich-Hebbel-Preis und zuletzt 2017 den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor.

Ort: wird noch gesucht, Meldorf

Eintritt: € 10,–, ermäßigt 5,–, im Vorverkauf: € 9,–, ermäßigt 4,–.

Veranstalter: Peter Panter Buchladen

Donnerstag, 3.5.2018, 19 Uhr, „Ankommen in Dithmarschen“ Eine Lesung der eritreischen Zuwanderer Aman, Berhane, Huruy, Mhretab, Resom und Saleh

Am Donnerstag, den 3. Mai 2018, um 19:00 Uhr stellen junge Zuwanderer aus Eritrea, die mittlerweile in und um Meldorf leben, ihr neues Buch „ Ankommen in Dithmarschen“ im Peter Panter Buchladen vor.

Sie lesen eigene Erzählungen und Interviews in deutscher Sprache.

Im Jahr 2016 hat sich die Gruppe im Rahmen des Projekts „Freiwillige Inklusiv“ der Diakonie gefunden und sich in Begleitung von Ehrenamtlichen in Dithmarschen orientiert. Sie machten erste Schritte auf dem Weg in die Teilhabe an der deutschen Gesellschaft. Sprachlich wurden sie von Habtom Ghirmay aus Kiel unterstützt.

Neben gemeinsamen Aktivitäten, die die Gruppe zusammenschweißten, berichteten sie gern über ihre Erlebnisse auf dem Weg von Eritrea und ihr Ankommen in Dithmarschen, die in ihrem Buch veröffentlicht werden. Über die persönlichen Geschichten und einzelnen Schicksale gewinnt man einen Einblick in die enormen Herausforderungen und Leistungen der Geflüchteten.

Es sind beispielhafte Einzelschicksale und persönliche Geschichten, die berühren. Was waren ihre Fluchtgründe? Warum verlassen junge Männer ihre Familien, ihr Land in eine ungewisse Zukunft? Was ist auf dem Weg hierher geschehen? Wie geht es ihnen nach dem Ankommen in einer ländlichen Region Schleswig-Holsteins? Was hilft bei der Integration? Wie gelingt Teilhabe? Welche Perspektiven sind möglich?

Ihre Geschichten lassen erahnen, welche Anstrengungen sie für ihre Integration in ein völlig fremdes Land erbringen müssen. Es bedarf großer Geduld und viel Raum für interkulturelle Begegnungen, um die Fremdheit der Begegnung zwischen den Einheimischen und den Neuzuwanderern zu verringern. Für die jungen Eritreer, die sich hier ein neues Leben aufbauen, ist es wichtig, die Werte und Regeln im neuen Land zu verstehen und dennoch dabei nicht die eigene kulturelle Identität zu verlieren.

Begleitet wurden sie bei vielen Aktivitäten von der syrischen Fotografin und Filmerin Sara Alkoud, die selbst eigene Fluchterfahrungen hat und sich in Deutschland neu orientiert. In der Dokumentation findet man viele schöne Fotos, die bei gemeinsamen Erlebnissen entstanden sind und das Ankommen der Gruppe illustrieren.

Ort: Peter Panter Buchladen, Zingelstr. 12, 25704 Meldorf

Eintritt: € 5,00

Veranstalter: Peter Panter Buchladen und Diakonisches Werk Schleswig-Holstein

Freitag, 18.5.2018, 20 Uhr, Lars Amenda liest aus: „Gregers Nissen – Fahrradpionier und Reiseschriftsteller“

Am Freitag, den 18. Mai.2018 liest Lars Amenda aus seinem neuen Buch „ Gregers Nissen – Fahrradpionier und Reiseschriftsteller“ , das er zusammen mit Oliver Leibbrand geschrieben hat.

Gregers Nissen (1867-1942) gehört zu den fast vergessenen Fahrradpionieren. Schon in den 1890er-Jahren und noch lange danach setzte er sich für das Radfahren als Breitensport ein. Er schätzte den gesundheitlichen Nutzen und die Verbundenheit mit der Natur beim Wanderfahren. Woher aber kam die Fahrradbegeisterung des gebürtigen Nordfriesen? Verfolgte er auch politische Ziele? Auf der Grundlage von zahlreichen Quellen beschäftigen sich die Autoren sowohl mit Nissens Jugend als auch mit seinem Wirken im Radsport und seiner Position in der Weimarer Republik und NS-Zeit. Nissen war diesbezüglich einer der wichtigsten Pioniere in Deutschland, hat Fahrradkarten mit initiiert, Reiseführer geschrieben, für offene Grenzen für Radreisende gekämpft, für gute Radwege in Stadt und Land plädiert und war international sehr gut vernetzt. Anfang des 20. Jahrhunderts hat er mehrfach Delegationen aus Kopenhagen durch Hamburg geführt, um ihnen die vorbildliche Fahrradinfrastruktur zu zeigen . Rad gefahren ist er auch noch ohne Ende.

Dr.Lars Amenda und Oliver Leibbrand,M.A. sind Historiker und selbst im Radsport aktiv.

Als Vorsitzende des Altonaer Bicyle Clubs von 1869/80 stehen sie jenem Verein vor, den auch Gregers Nissen leitete.

Ort: „ Traumausstatter“, Süderstr.9, 25704 Meldorf

Vorverkauf: Euro 7,00/3,50 ermäßigt, Abendkasse: Euro 8,00/4,00

Veranstalter: Peter Panter Buchladen

Freitag, 23.3.2018, 20.°° Uhr, Sechster Meldorfer Poetry Slam

Da die Begeisterung des Publikums bei den ersten fünf Meldorfer Poetry Slams so groß war, sind der Moderator Stefan Schwarck und die SlammerInnen für eine neue Runde in Meldorf bereit.

Poetry Slams sind moderne Dichterwettkämpfe, wie es sie ganz ähnlich schon im alten Griechenland und im Mittelalter gab. Auf den Poetry Slam-Bühnen sieht man gelebte Literatur, Texte, die von den Dichtern selbst geschrieben und oft sogar auswendig performt werden.

Das Publikum entscheidet dann per Applaus über den besten Dichter des Abends. Poetry Slam ist Spiel mit der Sprache. Ob Lyrik, Rap, Freestyle, Poesie oder Geschichten, alles ist Slam Poetry, wenn es gesprochen und vorgetragen wird.

Poetry Slam bietet Slampoeten und Autoren eine Plattform um mit- und gegeneinander um die Gunst des Publikums zu kämpfen. Teilnehmen kann jeder, in sechs Minuten pro Runde fast alles erlaubt. Nur selbstgeschrieben müssen die Texte sein.

Lust, selber auf der Bühne zu stehen? Anmeldung und Infos unter info@assembleart.com

Location: Theater im Forum, Promenade 22, Gemeinschaftsschule , Weiderbaum 4, 25704 Meldorf

Moderation: Stefan Schwarck
Mit: t.b.a.

Freitag, den 23.03.2018
Einlass: 19:15
Beginn: 20:00
Eintritt: € 12 / ermäßigt 5

Vorverkauf ab sofort im Peter Panter Buchladen 04832 – 4104, buchladen@peter-panter.de

Veranstalter: Peter Panter Buchladen & Gemeinschaftsschule Meldorf

Freitag, 9.3.2018, 20.°° Uhr, Susanne Mayer liest aus: „Männer“

Männer! Das ist ein Ausruf des ungläubigen Staunens, des kopfschüttelnden Unglaubens, gelegentlich der Bewunderung. Hat da ein Politiker wirklich seinen Penis als Snapshot gepostet? Sind Männer besonders zärtlich, also mit Hunden? Wie fühlt sich der Weihnachtsmann unter seiner Burka? Wann schlafen sie, die harten Kerle, wie oft weinte Barack Obama?

Der Mann gilt als Mitglied des starken Geschlechts, dabei werden seine erstaunlichen, oft zarten Seiten nicht selten übersehen. In Susanne Mayer hat der Mann ein Gegenüber, deren Blick liebevoll und forschend auf ihm liegt und ihm und uns Seiten enthüllt, von denen er oft selber gar nichts geahnt hat. In kurzen, oft schreiend komischen Kapiteln analysiert Susanne Mayer eine Welt, in der Männer die Herren geben sollen, die ihnen im Alltag aber selten etwas schenkt. Eine scharfsinnige Bestandsaufnahme von etwas, das zu oft als Geschlechterkampf beschrieben wird.

Susanne Mayer Foto: Lara Huck

Susanne Mayer
Foto: Lara Huck

Die Hälfte der Menschheit. Männer gibt es jede Menge. In Deutschland 40 Millionen. Sie treten auf in den Zufallssortierungen Papas oder Chefs, Nachbarn, Kollegen, DJs und CEOs, Taxifahrer, Barmixer, Lehrer. Friseure, Gärtner, Beamte. Politiker oder Lover. Männer sind unter Hoodys versteckt oder schleppen silberne Köfferchen in den ICE, schieben Kinderwagen im Slalom durch eine dichte Menschenmenge, einhändig, oder pressen am Gate ihr Smartphone ans Ohr, bis der Schweiß tropft und das Boarding-Licht flackert und das Bodenpersonal die Krise kriegt.“

Susanne Mayer, geboren 1952, ist Kulturreporterin und Literaturkritikerin der Wochenzeitung Die Zeit. Sie studierte an den Universitäten Bonn, Freiburg, Oxford und Ann Arbor und promovierte 1985 an der Universität Freiburg im Fach Anglistik. Ab 1983 war sie zunächst Volontärin, dann Redakteurin der Stuttgarter Zeitung. 1986 wechselte sie zur Hamburger Wochenzeitung Die Zeit, bei der sie im Literaturressort tätig ist. Zu ihren Themen-Schwerpunkten gehört auch die Familienpolitik. Sie hat zwei Söhne und lebt in Hamburg. 2005 erschien ihr erfolgreiches Buch „Deutschland armes Kinderland. Wie die Egogesellschaft unsere Zukunft verspielt – Plädoyer für eine neue Familienkultur“. Im Feuilleton der Zeit erscheint ihre Kolumne „Männer!“


Für ihre Arbeiten wurde sie 1985 mit dem Theodor-Wolff-Preis sowie 1990 und erneut 1994 mit dem Emma-Journalistinnen-Preis ausgezeichnet.

Ort: „Traumausstatter“, Süderstr. 9, Meldorf

Eintritt: Vorverkauf: € 7/3,50 ermäßigt, Abendkasse €8/4,00

Veranstalter: Peter Panter Buchladen

Freitag, 2.3.2018, 20.°° Uhr, Jasper Nicolaisen liest aus: „Ein schönes Kleid“

Die Welt um Jannis und Levi herum scheint halbwegs in Ordnung zu sein. Beziehung, Wohnung, Arbeit – die wichtigsten Kernbereiche des Zusammenlebens sind mehr oder weniger gesichert. Wenn da nicht was wäre, was den beiden Männern fehlt.
Sie hätten gern ein Kind.
So beschließen sie nach einigem Überlegen, einen Pflegesohn aufzunehmen, und machen sich auf zu einem Abenteuer, das sich mal skurril, mal bürokratisch, mal lustig-absurd, mal herzzerreißend – genderqueer gestaltet.
Vom ersten Termin beim Jugendamt, dem Kennenlernen des Pflegesohns Valentin und dessen leiblicher Mutter Jessica bis hin zur Eingewöhnung in den Kindergarten – wir begleiten den Ich-Erzähler Jannis und dessen Mann Levi während der vielen Etappen auf dem Wege zum queeren Familienglück.

Jasper Nicolaisen ist Übersetzer, Autor und arbeitet mit Kindern und deren Eltern. Er mag Boxen, Spiele mit Elfen und Zwergen und Cowboylieder. Mit einem Mann und einem Kind lebt er in Berlin.

Ort: „Traumausstatter“, Süderstr. 9, Meldorf
Veranstalter: „Westküste denkt queer“

 

Donnerstag, 8.2.2018, 19.30 Uhr, Die „Küstenautoren“ lesen aus: „Mörderisches Schleswig-Holstein“

Im Rahmen des „Mörderischen Kellerabends“ im Gewölbekeller des Dom-Cafés sind die „Küstenautoren“ zu Gast.

Die deutsche Küste bietet wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaften. Egal ob Nord- oder Ostsee, lädt sie zum erholsamen Verbleib ein, nicht zuletzt in Schleswig-Holstein. Doch die Idylle trügt, zumindest, wenn man den Küstenautoren trauen mag. „Mörderisches Schleswig-Holstein“ ist ein Urlaubsbegleiter der etwas anderen Art. Er verbindet die schöne Natur und die kleinen Dörfer des Nordens mit brutalen Morden, dunklen Familiengeheimnissen, Betrug und Verrat. Frei erdacht und schaurig spannend führen die Geschichten der Küstenautoren in die Welt der Untoten von Sylt, in die Abgründe der Habgier, aber gleichzeitig auch in viele sehenswerte Ortschaften, die man auf einer Reise ans Meer nicht verpassen sollte.

Im Frühjahr 2014 gründeten Frauke Sattler, Kerstin Schreiber und Petra Winter die Autorengruppe „Küstenautoren“. Später kamen Lars Krumbach und Frank Volkelt dazu. Sie veröffentlichten verschiedene Anthologien und gehen regelmäßig auf Lesetour.

Ort: Domcafé, Südermarkt 4, Meldorf

Eintritt: Vorverkauf: € 10,00, Anmeldung bei der VHS, Telefon 04832 – 95750

Veranstalter: Volkshochschule Meldorf und Peter Panter Buchladen